Gemeinde Böhmenkirch

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Sehenswürdigkeiten

Viel Landschaft mit Wäldern, freien Höhen, Freizeitmöglichkeiten...

Sie möchten uns in Böhmenkirch besuchen? Hier finden Sie alle Sehenswürdigkeiten, welche Böhmenkirch so faszinierend und liebenswert machen. Wir wünschen Ihnen einen schönen und angenehmen Aufenthalt hier bei uns in Böhmenkirch. 

Blick auf Böhmenkirch
Mordloch

Obere Roggenmühle

Obere Roggenmühle
Roggenmühle

Die Obere Roggenmühle liegt sehr idyllisch im Roggental. Ein malerisches Gebäude, von zahlreichen weidenden Pferden und Fischteichen umgeben. Doch es war nicht die Romantik, welche dazu geführt hat, dass in diesem engen Tal des Eybflüßchens eine Getreidemühle errichtet wurde. Die Herren der hochgelegenen Burg Ravenstein haben diese Mühle aus rein praktischen Erwägungen angelegt und die Wasserkraft der Eyb ausgenutzt. Die Obere Roggenmühle ist um 1100 erbaut worden.

Die Obere Roggenmühle ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Lassen Sie sich in der gemütlichen Gastwirtschaft mit schwäbischen Spezialitäten und fangfrischen Forellen verwöhnen!

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Wetterstation und Funkturm

Wetterstation und Funkturm
Wetterstation und Funkturm

Sie liegen auf dem Schnittlinger Berg und haben ihre Anfänge im Jahre 1936 als Wetterfunkstelle der Deutschen Luftwaffe im Dritten Reich. Schon ab 1947 holten mehrere Firmen bei der Wetterstation regelmäßig Wetterberichte ein. Der eigentliche Auftrag der Wetterstation war "stündlich synoptische Wetterbeobachtungen", d. h. ermittelte Wert mit anderen Wetterstationen zur selben Zeit vergleichen. Schon 1949 kam die erste Schulklasse zu Besuch und 1982 wurde das Maximum von 1686 Besuchern erreicht. Die Funksendezentrale ging am 1. August 1947 in das Eigentum der Deutschen Post über. 1956 wurde der erste Fernmeldeturm, der ein Höhe von 67 m aufwies, errichtet. Im Sommer 1989 wurde er, nachdem der heutige Fernmeldeturm 1982 in Betrieb ging, abgetragen. Als weithin sichtbares Wahrzeichen der Schnittlinger Alb zeigt sich heute mit seinen 130 m Höhe lediglich noch der neue Fernmeldeturm.

Roggental

Roggental
Roggental

Das Roggental ist ein romantisch anmutendes, sehr enges Tal mit bewaldeten Hängen, durch das sich sanft geschwungenem Verlauf das Eybbächlein und die Kreisstraße 1449 hindurch ziehen. Der tiefe Einschnitt dieses Tales ist die Folge einer Jahrmillion andauernden Entwicklung der Erdgeschichte in unserem Raum.

Galgenlinde

Galgenlinde
Galgenlinde

Die Galgenlinde an der B 466 Richtung Heidenheim war einst Gerichtsbaum. Dort wurden Urteile gesprochen und auch vollstreckt. Eine Verurteilung zum Tod durch Erhängen wurde an einem der unteren Äste der Linde sofort vollzogen. Der Flurname "Hochgericht" deutet zusätzlich daraufhin.

Mordloch

Mordloch
Mordloch

Das Mordloch ist mit einer Gesamtlänge von 4.320 m die zweitlängste Höhle der Schwäbischen Alb. Der Eingang liegt etwa 1.200 m oberhalb der Oberen Roggenmühle. Seit Jahrzehnten wurde das Mordloch immer wieder erforscht, neue Gänge entdeckt und vermessen. Man stellte dabei ein unübersehbares Labyrinth von Gängen, Kriechstellen, Hallen und Seen von unterschiedlicher Größe fest. Wie die Höhle zu ihrem Namen kam, darüber berichtet eine Sage: Vor etlichen hundert Jahren habe ein Wilderer den Eybacher Schloßförster ermordet und in der Höhle versteckt. Der Hund des Försters suchte und fand seinen Herren. Wenig später sei der Mörder vom Ravensteiner Felsen abgestürzt und habe auf dem Sterbebett seine Tat gestanden. Im Februar 1977 wurden 4 leichtsinnige Sporttaucher durch Hochwasser in der Höhle 57 Stunden eingeschlossen und in einer spektakulären Rettungsaktion befreit.

Patrizkapelle

Patrizkapelle
Patrizkapelle

Sie wurde 1733 erbaut und ist umgeben von alten Linden und hohen Tannengruppen. Die kleine Kapelle steht mit 709 m an einem der höchsten Punkte der Umgebung an der Landesstraße in Richtung Heidhöfe. Die Kapelle liegt im Betätigungsfeld der bäuerlichen Bevölkerung, welche bei ihrer Erbauung dem heiligen Patriz, als dem Patron gegen Viehseuchen, geweiht wurde. Die beherrschende Figur der Kapelle ist das große Kruzifix im Chor (um 1600 - 1620). Um Hagelschlag und Missernten zu verhüten, wurden 1813 vom Ende der Baierstraße bis zur Patrizkapelle einige bildstockartige Kreuzwegstationen errichtet. 

Hülben der Rauhen Wiesen

Hülben der Rauhen Wiesen
Hülben der Rauhen Wiesen

Eines der interessantesten Naturschutzgebiete ist die Rauhe Wiese zwischen Böhmenkirch und Bartholomä. Die bekanntesten Hülben sind die Neue Hülbe und die Kolomanshülbe. Hülben sind runde oder wannenförmige Vertiefungen, die oft mit Wasser gefüllt oder vermoort, meistens aber ausgetrocknet sind. Zum Teil sind sie mit einem niederen Wall umgeben. Die Hülben zeichnen sich durch viele auffällige Besonderheiten ihrer Vegetation und ihrer Tierwelt aus, auch aufgrund der besonderen Bodenverhältnisse.

Burg Ravenstein

Weg zum Ravenstein

Die Erbauung der Burg Ravenstein ist um 1090 anzunehmen, die Erbauer waren die aus dem Hochadel stammenden Albert oder Beringer von Ravenstein. Sie zählt zusammen mit der Burg Hohenstaufen und der Burg auf dem Spitzenberg bei Kuchen zu den ältesten Höhenburgen im Kreis. Für das Jahr 1140 ist die Existenz der Burg bezeugt, denn in diesem Jahr stürzten mehrere Ritter über die Felsen zu Tode, weil sie sich an ein Holzgeländer lehnten und dieses nachgab. Die Burg Ravenstein war durch zwei heute noch vorhandene, in Hufeisenform angelegte Halsgräben auf der Süd- und Ostseite gegen die Hochfläche abgesichert. Diese sehr tiefen, in den Fels gehauenen Gräben stellten ein kaum zu überwindendes Hindernis gegen eventuelle Angriffe dar.

St.-Vitus-Kirche

St. Vituskirche in Treffelhausen
St. Vituskirche

Die nach dem Dorfbrand ab dem Jahr 1865 neu erbaute neugotische Pfarrkirche St. Vitus wurde von dem Wiener Architekten Friedrich Schmidt entworfen. Der heilige Vitus oder Veit wird seit Jahrhunderten als Kirchenpatron verehrt. Noch in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts pilgerten zahlreiche Besucher aus Nah und Fern zum Heiligen Vitus, dem Patron der Kranken. Alljährlich wird das Veitsfest im Juni mit einem festlichen Gottesdienst und Prozession begangen.

Magental

Magental bei Steinenkirch
Magental bei Steinenkirch

Das Magental bei Steinenkirch zählt zum Naturschutzgebiet. Wandermöglichkeiten bestehen ab dem Alpenvereinshaus Sektion Heidenheim bis zum Ende der Steinenkircher Steige, zurück über das Roggental nach Treffelhausen. Ein wildromantisches Tal von ca. zwei km Länge, vollständig umgeben von verschiedenen Baumarten und Pflanzen.

Kolomankapelle

Kolomankapelle in den Heidhöfen
Kolomankapelle in den Heidhöfen

1799 wurde die ehemalige Kapelle, die mitten im Kolomanswald stand, abgerissen. In Anlehung an die alte Kolomankapelle haben die Heidhöfer in Eigenregie mit viel Engagement und  Liebe im Jahr 2007 eine neue Kapelle erbaut. Dieses Schmuckstück befindet sich an der Kolomanstraße in den  Heidhöfen. 

Hinweis

Nähere Informationen erhalten Sie in den Heimatbüchern der Gemeinde Böhmenkirch, "Land zwischen Messelberg und Albuch", Band I und II.

Rathaus Böhmenkirch
Bürgermeister Matthias Nägele
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89558 Böhmenkirch
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